Termine und Veranstaltungen

Hier finden Sie alle wichtigen Termine und Veranstaltungen rund um das Pechermuseum und die Pecherei in Hernstein:

Vorträge

Für die beiden nachfolgenden Veranstaltungen ist eine Anmeldung dringend erforderlich! (bei Gerald Simon unter 0676/3063627 oder pechermuseum.hernstein@gmail.com)

Samstag, 29.05.2021, 18.00 Uhr:

"Von der Kreidezeit ins Anthropozän: Tödliches Klima?"

Prof. Dr. Michael Wagreich, Geologe der Universität Wien, liefert fundierte Erkenntnisse zu Klimaschwankungen der Erdgeschichte und spannt dabei den Bogen zur aktuellen Klimaveränderung.

Samstag, 30. Oktober 2021, 18.00 Uhr:

"Wann war Hernstein dem Tropischen Meer am Nächsten und was hätten wir als Gäste zu dieser Zeit erleben dürfen?"

Gerhard Wanzenböck, wissenschaftlich anerkannter Hobbypaläontologe, präsentiert die Welt der Paratethys sowie seinen bekanntesten Fund, die Seekuh "Linda" aus der Gainfarner Bucht.

Sonderausstellung im Pechermuseum "Hernstein am Meer"

Im Rahmen der Sonderausstellung wird die Entstehung der Geologie der Marktgemeinde Hernstein umfassend dargestellt. Private Sammlungen sowie Leihgaben vom Naturhistorischen Museum Wien und der OMV machen die Sonderausstellung zum spannenden Erlebnis - eine lebhafte und beeindruckende Präsentation unserer Erdgeschichte...

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In zwei Ausstellungsräumen, auf 12 Schautafeln, ca. 470 Objekten und den kompetenten und anschaulichen Führungen und Vorträgen erfahren Sie alles über die verschiedenen Epochen und Erdzeitalter, die Geologie, über tiefste wissenschaftliche Bohrungen, den Bergbau, über das Naturdenkmal aus 3000 Meter tiefen Meeresgewässern und den Burgfelsen aus Hallstätter Kalk.

Geologie bedeutet, sich auf eine spannende Zeitreise einzulassen, um das Gestein verstehen zu können. Die Sonderausstellung bietet allumfassende Informationen und beeindruckende Schauobjekte von Gesteinen aus verschiedenen Erdzeitaltern, Ablagerungen aus Meeressedimenten, Fossilien und wissenschaftlichen Bohrproben.

Sonderführungen ab Kleingruppen begleitet Herr Gerald Simon, Initiator der Sonderausstellung, gerne auch nach Vereinbarung außerhalb der Öffnungszeiten. Kontaktieren Sie für eine Terminvereinbarung das Team der Marktgemeinde Hernstein unter 02633 47205, oder per Email an marktgemeinde@hernstein.gv.at oder telefonisch Herrn Ing. Gerald Simon, BA unter 0676 3063627

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1. Hernsteiner Fotomarathon

Am Sonntag, 27. September 2020, fand der 1. Hernsteiner Fotomarathon statt. Herzlich eingeladen waren alle, die gerne durch unsere Marktgemeinde wandern und ihre Eindrücke mit der Kamera oder dem Mobiltelefon festhalten wollen.

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Es sollten 8 Fotos zu vorgegebenen Themen und in zwei Kategorien (Digitalkamera oder Smartphone) in unserer Marktgemeinde aufgenommen werden. Start und Ziel war das Pechermuseum. Um 09.30 Uhr erfolgte die Ausgabe der Themen. Späteste Abgabe der Fotos war um 17 Uhr im Pechermuseum! Es winkten wertvolle Sachpreise und natürlich bietet unsere traumhafte Umgebung sowieso unzählige hervorragende Motive.

Das Team des Pechermuseums und der Marktgemeinde Hernstein freute sich über die rege Teilnahme und präsentiert auf der Fotomarathon-Homepage die Siegerfotos: http://www.fotomarathon-hernstein.at/ergebnisse-archiv.html

Gleich vormerken: der nächste Hernsteiner Fotomarathon findet wieder 2022 statt! 

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Vinzenzimesse

Alljährlich findet die Vinzenzimesse bei der gleichnamigen Kapelle im Föhrenwald statt. Diese Kapelle ist dem heiligen Vinzenz, dem Patron der Pecher, geweiht.

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Im Jahr 2002 wurde die Vinzenzkapelle nach einem Entwurf der Architektin Woertl-Goessler, als ein moderner Hort der Ruhe und Besinnung errichtet. Mit Ausnahme vom Grundgerüst und der Verglasung haben die ehemaligen Berufspecher in fast tausend Arbeitsstunden diese Kapelle errichtet. Das Bild des Heiligen wurde als eine Collage aus neun Gesichtern der Pecher konzipiert. Der braune Grundton symbolisiert das Kolofonium. Die Grundmauern stellen die Pechscharten, die den Harzfluss leiten, dar. Eine davon weist zur Pfarrkirche Hernstein. Der schmale Eingang der Kapelle weitet sich und der Wald wird zum Altar. Das Durchschreiten der Enge soll von Fehlern befreien und dient als Akt der Reue. Der einzige senkrechte Steher stellt einen Pechbaum dar und wird mit dem Kreuz gekrönt. Das "P" vor, das "I" in und das "X" hinter der Kapelle bilden den lateinischen Namen "PIX", für Pech. Von oben stellt das Gebäude ein "A" dar und somit ergibt sich das Wort "PAX", Friede. Die Latten auf der linken Seite verdeutlichen die nötige, jährlich höhere Bearbeitung am Baum, das Glas am Giebel symbolisiert eine Leiter. 

Bei der Vinzenzkapelle befindet sich auch der 1.500 Meter lange Pecherlehrpfad. Ein ebener Weg, an dessen Rand sechs Schautafeln die Arbeit der Pecher verdeutlichen. Originale Pechbäume und eine noch gut erhaltene Pecherhütte ergänzen das Angebot. Der Pfad ist barrierefrei angelegt. 

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